GSW
Der Fachbereich GSW
Die Abkürzung GSW steht für Geschichtlich-Soziale Weltkunde und setzt sich zusammen aus den drei Fächern Geschichte, Erdkunde und Politik. Diese Fächer werden in einem Fachbereich zusammengefasst, weil es zwischen ihnen viele Überschneidungen gibt.
Der Grundgedanke ist, dass historische und aktuelle politische, gesellschaftliche, kulturelle, aber auch geografische Prozesse und Phänomene sich in den Dimensionen Zeit und Raum erfassen lassen, sie stehen aber auch in Wechselbeziehungen zueinander. Um dieses komplexe Zusammenspiel zu analysieren und zu verstehen, muss man sich mit Geschichte, Erdkunde und ab Klasse 7 im Haupt- und Realschulzweig mit Politik bzw. ab Klasse 8 im Gymnasialzweig Politik-Wirtschaft beschäftigen.
Die unterrichtliche Gestaltung der einzelnen Fächer folgt der Zielsetzung, die Schülerinnen und Schüler über die Schule hinaus zu wirksamem und verantwortungsvollem Handeln in der sie umgebenden Umwelt zu befähigen. Hierzu werden sie dabei unterstützt, sich ein eigenes, kritisches Bewusstsein über historische Entwicklungen, geographische Bedingungen und politische Sachverhalte anzueignen und so zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern zu werden.
Die inhaltliche und methodische Planung und Durchführung des Unterrichts folgt den intern erarbeiteten schuleigenen Arbeitsplänen der jeweiligen Schulzweige, die regelmäßig überprüft, überarbeitet und ergänzt werden. Das Fundament dieser sind die zentralen Kerncurricula des Landes Niedersachsen. Koordiniert wird die Arbeit in den Fächern Erdkunde, Geschichte und Politik von dem Team der GSW-Lehrkräfte, der Fachbereichsleitung und der Fachbereichskonferenz, die in der Regel einmal pro Halbjahr tagt.
Das Team des Fachbereichs GSW ist bemüht, den Unterricht auch durch Besuche von außerschulischen Lernorten, z.B. Museums-, Ausstellungs-, Rathaus-, Kinobesuche oder historische Stadtführungen, interessant und motivierend zu gestalten.
Text: Baumgärtner
